Ich versuche alles so einfach wie möglich, zu beschreiben. Dennoch gibt es ein paar Tipps, die ich wirklich jedem für ein besseres Ergebnis empfehlen würde.

Genauigkeit

Meine Mutter hat mich damit immer zur Weißglut getrieben, aber sie hat Recht: Je genauer ihr arbeitet, desto zufriedener seid ihr hinterher. Zuerst den Stoff zuschneiden, dann bügeln (so dehnt er sich maximal aus und verzieht sich beim Nähen weniger), einketten, nochmal bügeln, Stoffteile mit Nadeln zusammen stecken und mit Heftfaden grob zusammen nähen. Das macht es beim Nähen mit der Maschine einfacher, da sich die Stoffteile nicht mehr gegeneinander verschieben können.

Links, rechts, verstürzt oder nicht?!

Ihr näht gerade an etwas und wisst nicht mehr, ob sich alles so schön verstürzen lässt, wie ihr es plant? Nehmt eine Zeitung als “Modell”. Schneidet Sie so zurecht wie das eigentliche Stoffstück und markiert eine Seite mit einem Zeichen, damit ihr wisst, was die Vorderseite und Hinterseite ist. Näht das ganze vorsichtig, grob mit Heftfaden zusammen und verstürzt es. Wenn hinterher nur markierte bzw. nur unmarkierte Seiten sichtbar sind, habt ihr alles richtig gemacht.

Stecknadeln

Wenn ihr den Stoff nur steckt und ihn vor derm Nähen nicht heften wollt, steckt die Nadeln 90° zur Nährichtung in den Stoff, dann kann die Maschine einfach drüber nähen.

Nahtzugaben

Je nachdem, wie weit man sich an den Rand ran traut und wie viel Gewicht das Stoffstück hinterher tragen soll, ist es sinnvoll, eine Nahtzugabe zwischen 1-3cm zu nehmen. Achtung: Gerne gemacht aber hinterher nicht schön – Wenn man den Rand einer Stoffbahn hat, ist dieser so eingesäumt, dass er sich nicht auftrennt. Das spart zwar Arbeit, wenn man den Rand einfach als Nahtzugabe einkalkuliert, sieht aber oft nicht schön aus, da der Rand von der Struktur meist anders gewebt ist und sich so anders wirft als der Rest.

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